Das für alle mit Funkanlagen ausgerüsteten Schiffe immer mit zuführende Handbuch Binnenschifffahrtsfunk - lokaler Teil "Deutschland" ist in der neuen Version April 2020 erschienen; diese wird im übrigen inzwischen jährlich aktualisiert. Es kann bei der Fachstelle der WSV für Verkehrstechniken heruntergeladen werden. Dort findet sich auch ein Link zum allgemeiner Teil (aktueller Stand: 2017).

Das Bundesverkehrsministerium hat eine Online-Umfrage zum Thema „intelligente Schleusenzulaufsteuerung“ in Auftrag gegeben. Ziel der Studie ist es, den Schleusenzulauf zu optimieren, um unnötige Wartezeiten vor den Schleusen zu reduzieren. Wir unterstützen dieses Anliegen und rufen alle Skipper zur Teilnahme daran auf! Hier geht es zur Umfrage.

Quelle: DMYV-Newsletter Februar 2020

 

Das WSA informiert uns:

"Schifffahrtsrelevante Informationen sind jetzt im regionalen Kontext anzeigbar." Soll heissen: Auf einer Karte sind (ähnlich wie bei der vnf) alle Ereignisse eingetragen und können per Mausklick angezeigt werden. Ausprobieren lohnt sich - zumal alle derzeit gültigen Informationen (auch die älteren) abgebildet werden.

Der DMYV will unsere Anregungen!

Das Bundesverkehrsministerium (BMVI) beabsichtigt, alle Vorschriften für die Sportschifffahrt zu überarbeiten und in Form einer neuen Sportschifffahrtsverordnung zusammenzufassen. Dabei sitzt auch der DMYV mit am Tisch und bittet deshalb alle Skipper um Mithilfe. Welche Anregungen für Regelungsbedarfe haben Sie? Gibt es Vorschriften, die Ihrer Meinung nach dringend geändert oder vereinfacht werden müssten?

Ihre Anregungen für die Überarbeitung der Sportschifffahrtsverordnung können Sie gerne per E-Mail an h.vonveen(at)dmyv.de einreichen.

 

Der DMYV informiert zur Digitalisierung der Wasserstraßen:

Onlinebasierte und stets aktuelle Wasserkarten sind in der Berufsschifffahrt schon lange ein alltägliches Instrument. Für passionierte Freizeitskipper auf deutschen Wasserstraßen gehörten sie bisher noch nicht zum Standardequipment. Dies ändert der Deutsche Motoryachtverband ab sofort mit dem neuen Törn-Atlas.

Die französische Gendarmerie kontrolliert seit diesem Jahr verstärkt, ob die Rettungswesten an Bord das CE-Zeichen tragen. Verstöße werden mit gut 60 € pro Person an Bord, für die keine Weste mit CE-Zeichen vorhanden ist, bestraft.

Hintergrund ist, dass am 28. April 2018 die neue PSA-Verordnung (EU) 2016/425 der Europäischen Union nach einer zweijährigen Übergangsfrist verbindliches nationales Recht wurde und die CE-Kennzeichnung von Rettungswesten damit allgemeine Vorschrift.

Unabhängig von der Sinnhaftigkeit der Vorschrift ist zwar fraglich, ob die französischen Ausrüstungsvorschriften auf Sportboote unter deutscher Flagge überhaupt angewendet werden dürfen, das interessiert die Gendarme im Zweifel aber wenig.

 

Aus dem Newsletter des DMYV:

Wie schnell etwas passieren kann lehrt uns die alltägliche Erfahrung aus dem Leben – und den Ambulanzen: Es kann jeden treffen – aber man kann vorbereitet sein. Menschen auf Schiffen sind besonders gefährdet, da die Rettungskräfte länger benötigen, um am Einsatzort bzw. am Boot anzukommen. In Zusammenarbeit mit unserem Partner MEKONTOR ist eine Broschüre zum Thema „Erste Hilfe an Bord eines Motorbootes“ entstanden. Die umfangreichen Inhalte dieser Broschüre stehen auf der Homepage bereit. Die Broschüre selbst ist in der Geschäftsstelle des DMYV erhältlich.

Das Umweltbundesamt (UBA) hat einen neuen Leitfaden "Antifouling im Wassersport - Was ist das Beste für Mensch, Umwelt und Ihr Boot?" veröffentlicht. Diese Broschüre, die es auch als kleinen Info-Flyer gibt,

Die freie Karten- und Navigationssoftware OpenCPN ist in der Version 4.4.0 steht zum download bereit. Es ist im wesentlichen ein bugfix-Release zur 4.2, als neue Funktion wurde lediglich Unterstützung für das GRIB V2 Dateiformat hinzugefügt.